Wir stellen uns vor:

 

 

 

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Personal - SVE Alerheim

v. links n. rechts:  M. Bruckmeier, S. Schröppel,   B. Herrmann,

G. Merz,  F. Hahn,

 

Personal - SVE Wechingen

v. links n. rechts:      K. Grün, S. Birkert,  B. Hermann, 

C. Ziegler,  K. Schmidt,

 

Klicken Sie Hier um den SVE- Flyer zu öffnen

 

Welche Kinder können zu uns kommen?

 

  • Michi, vier Jahre, ist ein aufgeweckter Junge, aber er spricht nicht wie andere Kinder in seinem Alter. Er vertauscht die Laute, verdreht die Wörter im Satz, ist schwer zu verstehen.

  • Maria, gerade vier, spricht wenig und scheint oft nicht zuzuhören. Kleine Verse oder Lieder kann sie sich nicht merken

  • Kemal ist viereinhalb und bewegt sich für sein Alter noch sehr unsicher. Er stolpert oft, verschüttet viel und will vom Umgang mit Stift und Schere noch nichts wissen.

  • Monika, knapp fünf, hat große Scheu vor allem Neuen. Sie traut sich wenig zu und zieht sich in einer größeren Kindergruppe sofort zurück.

  • Maxi, fünf Jahre, fällt durch seine Unruhe auf. Er kann kaum stillsitzen und nur kurz bei einer Sache bleiben. Regeln einzuhalten fällt ihm sehr schwer.

Das sind Beispiele für Verzögerungen und Auffälligkeiten in der Entwicklung und in der Sprache. Kinder im Vorschulalter von vier bis sechs Jahren brauchen besondere Hilfen, wenn sie Probleme in diesen Bereichen haben.

 

Wie sieht die Förderung aus?

In der Schulvorbereitenden Einrichtung sind jeweils zehn Kinder in einer Gruppe, die von einer Heilpädagogin geleitet wird. Eine Sonderschullehrkraft arbeitet bei Diagnose und Förderung in jeder Gruppe mit.

Für jedes einzelne Kind wird dabei ein Förderplan erstellt, der die Grundlage für die tägliche Arbeit bildet. In der Einzelförderung, in der Arbeit in kleinen Gruppen und im gemeinsamen Spielen und Lernen bekommt auf diese Weise jedes Kind die Anstöße, die es braucht. 

Der Tagesablauf ist klar strukturiert. Dazu gehören:

  • gezielte Beschäftigung und Anleitung

  • Gruppenarbeit im Stuhlkreis, der wie eine Unterrichtsstunde zu einem Thema gestaltet ist.

  • eine gemeinsame Brotzeit

  • das Freispiel

Der eindeutige Rahmen mit Ritualen und festen Regeln schafft für die Kinder Orientierung und Sicherheit. Sie können so das Arbeits- und Lernverhalten aufbauen, das sie für die Schule brauchen. Ebenso wichtig wie Wissen und Können ist immer auch das soziale und emotionale Lernen.

Die Schulvorbereitende Einrichtung legt Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern ebenso wie mit Kinderärzten und Fachdiensten.

Was ist das Ziel der Arbeit?

Anliegen und Ziel der Arbeit ist die Schulfähigkeit. Die Grundlagen fürs schulische Lernen sollen aufgebaut und gesichert werden. Die wertvolle Lernzeit vor der Schule wird auf diese Weise genutzt, um bestehende Schwächen in einem sicheren Rahmen auszugleichen und die Kinder so auf die Schule vorzubereiten. Denn je früher ein Kind gezielt gefördert wird, desto höher sind die Aussichten auf Erfolg.

Je nach Aufnahmealter bleiben die Kinder ein, zwei oder drei Jahre in der Schulvorbereitenden Einrichtung. Die Mehrzahl der Kinder besucht danach die Grundschule.

Bei weiterhin bestehenden Lernproblemen wird die Einschulung in eine Diagnose- und Förderklasse des Förderzentrums empfohlen; die Entscheidung treffen die Eltern nach ausführlicher Beratung durch Fachkräfte

Was müssen Sie wissen?

Eine Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) steht für Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren offen.

Die Aufnahme in eine SVE ist immer freiwillig.

Nach einer eingehenden Beratung der Eltern entscheidet die Leitung des zuständigen Förderzentrums im Rahmen des Aufnahmeverfahrens, ob ein Kind in die SVE aufgenommen wird.

Ein SVE- Tag dauert von 8-12 Uhr. Die Kinder werden von Kleinbussen zuhause abgeholt und in die Einrichtung gebracht, ebenso mittags wieder nach Hause gefahren. Dieser Fahrdienst ist für die Eltern kostenlos, für den SVE-Besuch an sich fällt ein Elternbeitrag an.

Wie bei einem Schulbetrieb hat eine SVE am Wochenende geschlossen. Die Ferien orientieren sich ebenfalls an den Ferienzeiten der Schulkinder.

Träger der SVE- Gruppen:

Schwabenhilfe für Kinder e. V.

                  Auf dem Kreuz 58

                   86152 Augsburg

 

Bereichsleiter der SVE-Gruppen im 

Sonderpädagogischen Förderzentrum 

Sankt-Georg-Schule Nördlingen

Bettina Herrmann (SoL)