Unsere Schule

Von der Sonderschule für Lernbehinderte zum Sonderpädagogischen Förderzentrum

 

Mit der Rechtsverordnung der Regierung von Schwaben vom 28. Mai 1968 wurde in Nördlingen eine öffentliche Sonderschule für Lernbehinderte errichtet. Als Sonderschulsprengel wurde das Gebiet der Stadt Nördlingen bestimmt.

Die Nördlinger Schule wuchs stetig, und im Zuge der Landkreisreform im Jahre 1972 mit der Ausweitung des Sprengels auf den ehemaligen Landkreis Nördlingen wechselte die Trägerschaft für den Sachaufwand auf den neu gegründeten Landkreis Donau-Ries über.

Nachdem die Schule immer wieder in verschiedenen Gebäuden der Stadt untergebracht war und mehrfach hatte umziehen müssen, wurde 1978 im Kreistag des neugegründeten Landkreises der Beschluss gefasst, eine 12-klassige Schule zu errichten und damit die notwendigen äußeren Voraussetzungen für eine optimale Förderung lernbehinderter Kinder und Jugendlicher zu schaffen.

1980 wurde mit dem Bau begonnen, 1982 wurde er mit einem Gesamt- kostenaufwand von 5,8 Millionen DM fertiggestellt und im November desselben Jahres von 164 Schülerinnen und Schülern bezogen.

Altbau

Seit dieser Zeit hat sich auf Grund neuerer Schulversuche, wissenschaftlicher Erkenntnisse und reicher Erfahrungen das Sonderschulwesen in Bayern grundlegend verändert.

Durch Bündelung sonderpädagogischer Aktivitäten in einem Förderzentrum hat auch die Sonderschule für Lernbehinderte im Ries an dieser Reform teilgenommen und sich zum 10-jährigen Jubiläum an der Oskar-Mayer-Straße im Jahre 1992 als Ausdruck des Wandels von der einstigen  Selektionsschule zur Angebotsschule hin den bedeutsamen Beinamen "Sankt-Georg-Schule" gegeben.

Eine weiterhin steigende Schülerzahl, neu zu errichtende Fachbereiche, wie Informationstechnische Bildung und Berufswahlvorbereitender Förderunterricht sowie die Abteilung Grundschule, führten erneut zu einer Raumenge, die zunächst durch die Belegung von Fachräumen mit Klassen, fortschreitend jedoch nur mehr mit Auslagerungen in die benachbarte Landwirtschaftsschule und die ehemalige Schule in der Judengasse zu bewältigen war.

Zur Behebung der Raumnot wurde von der Schulleitung im Februar 1995 beim Landratsamt Donau-Ries der Antrag auf einen Erweiterungsbau gestellt. Die schulaufsichtliche Genehmigung des Bauprogramms für die Erweiterung der Sankt-Georg-Schule erteilte die Regierung von Schwaben bereits im Oktober des Jahres der Antragstellung.

Im Frühjahr 1998 wurde mit dem Bau, dessen Kosten drei Millionen DM nicht überschreiten durften, begonnen. Anfang Februar 1999 konnten, entgegen der Planung der Fertigstellung zum Schuljahresbeginn 1998/99, zeitverzögert nur durch die ungewöhnliche Trockendauer des Estrichs, auch noch die restlichen der neun Klassen aus dem Diagnose- und Förderbereich sowie die Abteilung Grundschule ihre neue "Heimat" beziehen. 

 

 

 

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